Woher habe ich alle diese Gedanken?

Wie ist meine Haltung entstanden und mein Fühlen?

Schon als Kind hatte ich ein starkes Fühlen in die unsichtbare Welt hinein (siehe: großes Glaubensbekenntnis der katholischen Kirche: „Ich glaube an die sichtbare und die unsichtbare Welt“). So gern war ich Messdiener, mit dem Weihrauchfass am Herz Jesu Freitag neben dem alten Priester in unserer Gemeinde.

Mit Anfang 20 habe ich mich zwei Jahre lang mit einem öffentlichen, explizit geistlichen Leben befasst, u.a. als Prämonstratenser-Novize in der Abtei Hamborn. Auf Empfehlung eines guten Freundes (Wenn du das liest: „Danke, Martin!“) besuchte ich monatlich oder öfter meinen geistlichen Begleiter (Logotherapie-Ausbilder, Leiter einer Telefonseelsorge, Theologe) – hier spürte ich immer wieder die Kraft der Begleitung, die mich mein Leben lang nicht mehr loslassen sollte. Im Grunde ist hier die Basis meiner beruflichen Existenz entstanden: die geistliche Begleitung -> das Coaching.

Auch die Zeit im Kloster hat mich geprägt:

  • das Gebet,
  • die Gemeinschaft,
  • die Stille,
  • die Zeit für mich selbst und
  • mit mir selbst

– wie habe ich mich damals selbst kennengelernt – der Wahnsinn!

“Wer sich selbst erkennt, ist weise!” Konfuzius.